Herzschlag trifft Fachkunde
Die alte Kaffeemaschine von zu Hause, der private Wasserkocher für die Teeküche oder Mehrfachsteckdosen, die hintereinander gesteckt werden: In vielen Gemeinden werden elektrische Geräte genutzt, die nie eine DGUV V3 Prüfung gesehen haben. Ein Kabelbrand ist hier oft nur eine Frage der Zeit – und im Schadensfall haftet der Vorstand persönlich, wenn keine Prüfung nachweisbar ist.
Moderne Technik ist ein Segen, bringt aber neue Gefahren. LED-Wände, die im „Groundstack“ ohne statischen Nachweis stehen oder „geflogene“ Lasten ohne zertifizierte Anschlagpunkte: Hier liegt mein Spezialgebiet. Werden Lasten über Personen bewegt, gelten strengste Vorschriften. Ein technisches Versagen bei einer Großevangelisation ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern ein Desaster für den Ruf der Gemeinde.
„Es sind ja alles Freiwillige.“ Das ist rechtlich ein gefährlicher Irrtum. Sobald Ehrenamtliche im Auftrag der Gemeinde tätig werden, genießen sie Versicherungsschutz durch die VBG – aber nur, wenn sie vorher unterwiesen wurden. Werden schwere Lautsprecherboxen ohne Sicherheitsschuhe getragen oder wird auf einer wackeligen Leiter die Deko angebracht, steht der Leiter mit einem Bein im Regress.
Arbeitsschutz ist für viele Pastoren ein bürokratisches Monster. Doch die Gefährdungsbeurteilung (GBU) ist das Fundament Ihrer Rechtssicherheit. Oft fehlen Beurteilungen für psychische Belastungen im pastoralen Dienst oder für die Sicherheit bei Kinder- und Jugendfreizeiten. Ohne diese Dokumente ist der Vorstand im Falle eines Unfalls schutzlos.
Ich bin nicht einfach nur eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit. Ich bin Ihr Partner, der die Sprache der Gemeinde spricht:
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